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Verein zur Rettung der Badlwandgalerie
Johann-Fellinger-Strasse- 2 
8120 Peggau
Österreich / Steiermark

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    Die Geschichte der Badlwandgalerie

Kapitel
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12  
   




 

 

 

 

 

 

 

 
 

Das letzte Geschichtskapitel der Galerie ist schnell berichtet.

Über ein Jahrhundert tat die Badlwandgalerie ihren Dienst.

Erst 1966 wurde die Bahnlinie in einen Tunnel durch den
Kugelstein am anderen Murufer verlegt und elektrifiziert.

1972 teilte man die beiden Fahrtrichtungen der Bundesstrasse,
um die Verkehrsbelastung der Galerie zu verringern.

1977/78 schliesslich begann die endgültige Verlegung der Schnellverkehrsstrasse ans andere Murufer und die Badlwandgalerie hatte ausgedient.

Als besonderes Baudenkmal aus den Anfängen der österreichischen Eisenbahnen wurde sie unter Denkmalschutz gestellt, allerdings auch gleichzeitig, weil sich niemand für die Erhaltung verantwortlich fühlte, demVerfall preisgegeben.

Anfang der 80iger Jahre wurden Teile der Badlgalerie im Nordbereich zu umfangreichen Verteidigungsstellungen des Bundesheeres ausgebaut, die bis ins Jahr 1998 betriebsbereit gehalten wurden und deren Bausubstanz heute teilweise noch benutzbar ist.

Nachdem das Bundesheer seine Nutzung aufgekündigt hat,
befindet sich das gesamte Areal der Galerie im Eigentum der Bundesstrassenverwaltung und damit im Eigentum des Bundes.

Durch die Aufschüttung vor der Galerie und die heute darauf liegende Strasse zeigt sie heute nicht mehr das Bild, das sie vor 155 Jahren bot, als die Mur ganz nah heranreichte und nicht einmal mehr Platz für eine Strasse davor war. Aber imponierend ist dieses Bahnkunstbauwerk noch immer, gehört es doch zu den eindruckvollsten Zeugen des österreichischen Eisenbahnwesens und 


seine Erhaltung sollte ausser Zweifel stehen.

 

 

Kapitel 11

 

 

 

 

 


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