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Verein zur Rettung der Badlwandgalerie
Johann-Fellinger-Strasse- 2 
8120 Peggau
Österreich / Steiermark

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    Die Geschichte der Badlwandgalerie

Kapitel
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Eine kühne Idee

Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen, wurde nun vorgeschlagen, die Bahn vom linken auf das rechte Ufer zu verlegen, und sie beim sogenannten "Jungfernsprung" über die Feistritz zu führen.
Die Beschaffenheit des Flussbettes aber und die wahrhaft kolossalen Bauten, welche notwendig gewesen wären, um das Herabrollen der grösseren Felsenstücke von der Höhe der Wand beim Jungfernsprung zu verhindern, so wie die Kostspieligkeit der Wasserbauten zur Sicherung des Ufers, hielten von der Ausführung dieses Projektes ab.

Hätte man aber die Bahn auf dem linken Ufer neben der Poststrasse führen wollen,
so hätte diese verlegt und grösstenteils in das Flussbett hinein fundiert und gebaut werden müssen;
ein Wasserbau von mehr als 200 Klaftern Länge, um die neue Strasse vor den Angriffen der Mur zu bewahren, wäre ebenfalls notwendig geworden. Als einziger Ausweg, um diese äusserst kostspieligen und schwierigen Bauten zu vermeiden, wurde die kühne Idee geboren, eine 191 Klafter lange Bogenstellung mit überwölbter Decke, der einerseits der Felsen, und andererseits acht Schuh dicke Pfeiler aus Quadern als Widerlager dienen, und grösstenteils auf dem Felsen fundiert ist, aufzuführen, die Commerzial-Strasse darüber und die Eisenbahn darunter zu verlegen.

 

 

 

 

 

 

 


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