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Bis
zu 14.000 Arbeiter täglich waren unter Lebensgefahr am Werk
Nachdem 1842 die
Baugenehmigung erteilt war,
wurde im März 1843 mit dem Bau des Teilstücks Bruck an der Mur–Graz
begonnen.
Mit einem für
heutige Zeiten unvorstellbaren Aufwand an Arbeitern und Professionisten
– bis zu 14.000 täglich – wurden die Arbeiten durchgeführt. So wundert es nicht, dass das Projekt "Badlwand" das
schwierigste der ganzen Strecke war.
Die Felsen der
Badlwand, die bis unmittelbar an den Fluss reichten, mussten abgesprengt werden, um für die Oberwölbung Platz zu schaffen.
Die Felswände wurden durch italienische Arbeiter unter Lebensgefahr
von oben herunter fast senkrecht abgearbeitet,
bedeutende Felssprengungen mussten vorgenommen werden. Wie einer jener grossen Bienenschwärme,
in denen Tausende der Arbeitstierchen aneinander hängen, sah man hier 1200 bis 1500 Arbeiter an den Felswänden
schweben – bohrend, hämmernd und Minen legend.
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