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Teil 4 von Punkt 3
Diese Geste der Peggauer Gewerbetreibenden war großartig
und in Summe kann man von einem Betrag in der Höhe von ATS 30.000.-ausgehen. Wir konnten die Ehrengäste großzügigst verpflegen und
bewirten. Die einzelnen Redner wiesen auf die geschichtliche Bedeutung
dieses einzigartigen Kulturdenkmals hin und versprachen Unterstützung in
allen Belangen und wünschten dem Verein viel Glück für seine
Tätigkeit. Die NAbg. Mag. Beate Hartinger war von der Vereinstätigkeit
sehr beeindruckt und brachte im Nationalrat eine parlamentarische Anfrage
ein. Dies hatte zur Folge, dass die zuständige Bundesministerin Elisabeth
Gehrer sich mit diesem Kulturdenkmal befassen musste und auch handelte. Es
erging ein Schreiben der Bundesministerin an den Verein, wo der Verein
aufgefordert wurde ein entsprechendes Nachnutzungskonzept vorzulegen sowie
einen Arbeits- und Finanzierungsplan zu erstellen. Aus diesem Schreiben
ging hervor, dass die Badlwand-Galerie und deren Erhaltung tatsächlich im
öffentlichen Interesse gelegen ist und die Erhaltung wäre daher primär
aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten zu
finanzieren. Das war für den Verein und für mich die 1. gute Nachricht.
Die gewünschten Unterlagen gingen über das Bundesdenkmalamt an das
Bundesministerium und in weiterer Folge wurden ATS 500.000.-freigegeben.
Am 07.03.2000, Faschingsdienstag, ist beim Nordportal wegen des Tauwetters
ein großer Einsturz erfolgt und deshalb wurde die Galerie oben mittels
Gitter abgesperrt und an der L121 wurde eine Betonsockelabsperrung
errichtet.
Am 12.05.2000 bekam ich einen Anruf aus dem Parlament, dass von Frau
Landeshauptmann Klasnic und Bundesminister Schmid eine Willenserklärung
für die Galerie vorhanden wäre. Dr. Helfgott oberster Denkmalschützer
in Wien will die Galerie sanieren, da ihm das ein großes Anliegen ist.
Der Verein wird über das Parlament durch die NAbg. Mag. Beate Hartinger
informiert.
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